Theater Eberhardzell gewinnt Landespreis

Beim Preisträgerfestival „LAMATHEA“, das vom Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg im Rahmen der Heimattage stattfand, gewann das Eberhardzeller Theater in der Sparte Mundarttheater mit der Reimverskomödie „Dr Kommod“ von J. M. Enderle den Landestheaterpreis. Das Stück, inszeniert von Gerold Wiedenmann, wurde während des Festivals begeistert aufgenommen. Die Jury lobte das schwäbische Theaterstück für seinen Sprachwitz, die Situationskomik sowie die perfekte Ästhetik von Kostüm, Maske und Bühnenbild.

Die Heldenreise

In Manfred Eichhorns Stück begibt sich Grischdi, Sohn eines Spätzlesfabrikanten, auf eine schwäbische Heldenreise. Auf Wunsch seines Vaters soll er um die reiche „Rösle“ werben, muss jedoch ihren inneren Drachen besiegen. Seine Reise führt ihn durch Ängste, das Erwachen der Sexualität und die Erkenntnis der Macht des Geldes. Realität und Traum verschmelzen, während Grischdi sich schließlich dem entscheidenden Kampf mit Rösles Drachen stellen muss.

Die Kommode

Im Stück von Johann Martin Enderle geht es um die Vererbung eines Möbelstücks und seines vermeintlichen Inhalts. Cheffriseur Konrad wird von seiner Familie umgeben, die Tante Klara pflegt. Nach ihrem Tod stehen Konrads Schwester Martha und ihr Mann Gustav vor der Tür, um ihren Erbteil zu fordern, was zu heftigen Querelen führt.

Funny Money – Endlich reich

In Ray Cooneys Stück führt eine unbeabsichtigte Verwechslung eines Aktenkoffers zu einem Chaos auf Heinz Binders Geburtstagsfeier. Plötzlich ist Heinz stolzer Besitzer von zwei Millionen Euro und plant, mit seiner Frau Gabi nach Barcelona zu fliehen. Doch unerwartete Gäste wie Bettina, Rolf, zwei Polizisten und ein dubioser Gangster sorgen für Verwicklungen, als der rechtmäßige Kofferbesitzer tot aufgefunden wird.

Hexenschuss

In John Grahams Komödie wird Peter Fink, ein bekannter Fernsehmoderator, von einem Hexenschuss in der Badewanne seiner Geliebten Sarah überrascht. Um sein Image als „Fernseh-Heiliger“ zu wahren, muss er sich mit einem Klavierstimmer, dem Ehemann, einer Notärztin und einer Vertreterin des SWR herumschlagen. Dabei entfaltet sich ein Feuerwerk aus Lügen und Ausreden – The Show must go on!

Der schwäbische Tartüff

In Johann Martin Enderles Komödie „Tartüff“ kämpft Eugen Auberle mit faulen Kindern und einer verschwenderischen Frau. Um Ordnung zu schaffen, holt er den scheinbar frommen Tartüff ins Haus. Doch dieser entpuppt sich als Heuchler, der sich schnell als mächtiger Einfluss etabliert. Während die Familie versucht, Eugens Verblendung zu durchbrechen, entfaltet sich ein turbulentes Spiel um Schein und Sein.

Wenn Daddy auf der Lauer liegt

In Peter Limburgs Komödie „Wenn Daddy auf der Lauer liegt“ kämpft der junge Chirurg Felix Hirsch mit Geldproblemen und einem unerfüllten Kinderwunsch. Sein Schwiegervater Eduard demütigt ihn ständig und drängt ihn in absurde Behandlungsmethoden. Während Felix skeptisch bleibt, ist seine Frau Sabine von den Methoden begeistert. Weitere Komplikationen, wie spekulative Geschäfte und ein exzentrisches Hausmädchen, sorgen für turbulente Verwicklungen.

Oscar

In Claude Magniers „Oscar“ erlebt der Seifenfabrikant Paul Kern eine Reihe chaotischer Enthüllungen: Sein Angestellter Albert fordert eine Gehaltserhöhung, gesteht eine Millionen-Unterschlagung und will Kerns vermeintliche Tochter heiraten. Doch nichts ist, wie es scheint. Verwechslungen, eine erfundene Schwangerschaft und ein verschwundener Chauffeur namens Oscar führen zu einem turbulenten Chaos voller Missverständnisse und unerwarteten Wendungen.

s’elektrische Herz

In Karl Wittlingers „s' elektrische Herz“ verfolgt der Penner Hubert das Ziel der Arbeitsunfähigkeit. Durch Bauernschläue und Manipulation bringt er Ärzte dazu, ihm einen Herzschrittmacher einzusetzen, der für jemand anderen bestimmt war. Nebenbei hilft er einem jungen Paar, erschleicht sich Geld und bekommt seine ersehnte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.